SEPA-Info für Spender/innen

Ab 1. August 2014 wird Europa zum einheitlichen Zahlungsraum, der Single European Payment Area – kurz SEPA. SEPA löst endgültig alle nationalen Zahlungsverkehrssysteme im EURO-Raum ab, d.h. es werden zukünftig alle Zah- lungen wie inländische Zahlungen behandelt. Hintergrund der Einführung sind unter anderem die schnellere Abwicklung von Zahlungen zwischen EU-Ländern wie auch der Verbraucherschutz. Dies hat vor allem Konsequenzen für Überweisungen und Lastschriften und damit auch für Spendenformulare und Fördermitgliedsanträge. Daher möchten wir Ihnen im Folgenden einen kurzen Überblick geben, was SEPA für Sie als Spender/Spenderin bedeutet.

IBAN und BIC ersetzen Kontonummer und Bankleitzahl

Mit dem Start von SEPA verschwinden die nationale Kontonummer und Bankleitzahl und werden durch die International Bank Account Number (IBAN) und den Business Identifier Code (BIC) ersetzt.

IBAN und BIC Ihrer Hausbank finden Sie auf Ihren Kontoauszügen und bei vielen Banken auch bereits auf Ihrer Bank-/Kreditkarte. Auch die Spendenkontoverbindung der Einrichtungen im Zentrum ÜBERLEBEN ändern sich:

Spendenkonto der Überleben – Stiftung für Folteropfer
IBAN: DE82 1002 0500 00 03 1247 00
BIC: BFSWDE33BER

Laut der Deutschen Bundesbank muss bei inländischen Überweisungen und Lastschriften voraussichtlich bis Februar 2014 und bei grenzüberschreitenden Zahlungen bis Februar 2016 noch eine weitere Kennzahl angege- ben werden: der BIC (Business Identifier Code). Das ist ein international standardisierter Bank-Code (vergleichbar mit der Bankleitzahl in Deutschland), mit dem Zahlungsdienstleister weltweit eindeutig identifiziert werden (www.sepadeutschland.de).

Neue Formulare im Zuge von SEPA

Mit SEPA werden auch neue Überweisungsformulare, Lastschrift-Formulare und damit auch Fördermitgliedsanträge notwendig.

Die neuen SEPA-Lastschriftmandate werden zusätzliche Informationen enthalten:

  • die Gläubigeridentifikationsnummer
  • die Mandatsreferenz (zur eindeutigen Identifikation des Spenders/der Spenderin)
  • die Weisung des/der Zahlungspflichtigen an seine/ihre Bank, die Lastschrift zu bedienen.

SEPA-Lastschriftmandate müssen zukünftig eine physikalische Originalunterschrift tragen. Bisher gibt es noch kein elektronisches Mandat.

Die Einrichtungen des Zentrums ÜBERLEBEN werden bis zum 31. Dezember 2013 noch die bisher gängigen Über- weisungsträger verwenden. Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie auch noch den Fördermitgliedsantrag im alten Format wie im Jahresbericht und auf der Internetseite verwenden. Ab Ende 2013 finden Sie dann dort auch die neuen Formulare. (www.bzfo.de/spenden/foerdern.html)

Ist Ihre alte Einzugsermächtigung weiterhin gültig?

Sollten Sie bereits Fördermitglied sein und uns eine Einzugsermächtigung erteilt haben, ist diese auch über den 1. Februar 2014 hinaus weiter gültig. Die betroffenen Fördermitglieder erhalten von uns ein entsprechendes Informationsschreiben, mit dem wir noch einmal die neuen Daten Ihrer Kontoverbindung (IBAN, BIC) überprüfen. Sie selbst müssen nicht aktiv werden.

Pre-Notification: Vorabinformation zum Lastschriften-Einzug

Das SEPA-Lastschriftverfahren sieht eine Vorabinformation vor der Abbuchung des Förderbeitrags vor. Wir werden Sie daher in einem separaten Schreiben mit einer sogenannten Pre-Notification über unsere Abbuchungstermine informieren.

Wenn Sie weitere Fragen haben, informieren Sie sich z.B. unter
www.sepadeutschland.de/sepa-fuer-verbraucherinnen-und-verbraucher oder bei Ihrer Bank.
Danke.